Ein warmes Mash an kalten Tagen

und am 01.11.2020

Ein Mash mit Luzerne selbst mischenMit Luzernecobs, Leinsamen und Kräutern ein Mash herstellen.

Wir hatten jahrelang ein Struktur-Mash mit Getreide im Angebot, das wir von einem fremden Hersteller bekommen haben. Leider wurde es eingestellt und darum mussten wir uns nach einer Alternative umsehen.

Wir selbst geben nun schon seit langer Zeit unseren Pferden Luzernecobs und haben sie deshalb ins Programm aufgenommen. Die vitamin- und mineralienreichen Luzernecobs sind für alle Pferderassen gleichermaßen gut geeignet. Sie schmecken richtig lecker und können anstatt Getreidemash gefüttert werden. Auch Pferde mit EMS, Cushing, Hufrehe, Sommerekzem und Diabetes vertragen diese Cobs sehr gut. Außerdem sind sie für alte Pferde mit empfindlicher Verdauung sehr gut geeignet.

Tja und dann dachten wir uns, die Cobs mit Leinsamen und der Vitaminspende oder wahlweise dem Kräuterabo zu ergänzen. Und schon können unsere Kunden ihr Mash selbst herstellen. :-)

Rezept Luzernemash für ein mittelgroßes Pferd

In einen Futtereimer

Mit vier Liter kaltem Wasser aufgießen, umrühren und mindestens drei Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Wer mag, kann auch heißes Wasser in den Eimer geben, dann kann ist das Futter schon nach 45 Minuten fertig, denn die Cobs lösen sich in heißem Wasser schneller auf. Im Winter mögen Pferde ein warmes Mash.

Pro 100 kg Körpergewicht dürfen täglich circa 200 Gramm Cobs verfüttert werden – abhängig von der Gesamtfuttermenge und -sorte auch mehr, denn Luzerne kann Heu und Stroh zum Teil ersetzen. Bitte mit der vierfachen Menge Wasser lange genug einweichen, sonst droht Schlundverstopfung! Insbesondere bei fressgierigen Pferde könnten zu wenig aufgeweichte Cobs im Schlund haften bleiben.

Wussten Sie schon?

Luzerne ist eine ganz alte, traditionelle Futterpflanze für Tiere. Da Luzerne nur wenig Wasser im Anbau benötigt, wird sie in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Luzernen wurzeln bis 4,5 Meter tief und kommen mit wenig Regen aus. Daher kann die Luzerne auch Dürreperioden spielend leicht überstehen – somit ist sie eine Futterpflanze für das 21. Jahrhundert!

Bildquellen

  • luzernemash: Christof

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